Nahe Zeitung, 21.04.2009

Jugendvertretung ernster nehmen
Jusos: Mit kommunalem Ausschuss gleichsetzen

IDAR-OBERSTEIN. In ihrer jüngsten Sitzung beschäftigten sich die Jusos mit den Themen Jugendarbeit und -partizipation. Kreisvorsitzender Markus Ackermann betonte, dass der SPD-Nachwuchs seit Jahren hauptamtliche Jugendpfleger für die Verbandsgemeinden und die Stadt Idar-Oberstein fordert. Zum Glück sei diese Forderung mittlerweile auch in den meisten Kreisteilen realisiert worden. "Wichtig ist auch, die Arbeit der Jugendpfleger durch Bildung von Jugendvertretungen zu unterstützen", erklärte Vorstandsmitglied Andreas Theis.

Sein Kollege Holger Noß berichtete, dass sich nun auch in der Verbandsgemeinde Birkenfeld eine Jugendvertretung konstituiere. Damit gibt es in Baumholder, Birkenfeld, Herrstein und Rhaunen ein solches Gremium.

Auch in Idar-Oberstein laufen dank der dortigen Juso-AG nun erste Vorarbeiten in Richtung Jugendvertretung. Wichtig sei aber, so Vorstandsmitglied Sandra Reichert, dass dieses Gremium auch ernst genommen werden, zum Beispiel durch Gleichsetzung der Jugendvertretungen mit einem kommunalen Ausschuss.

Wichtig sei es auch, betonte das Vorstandsmitglied Matthias Puhlmann, dass die Jugendleiterkarte - kurz Juleica - stärkere Berücksichtigung in den Kommunen finde. Holger Noß berichtete, dass es ab 2009 für Juleica-Inhaber einen verbilligten Eintritt im Birkenfelder Bad gebe, beispielhaft für andere Kommunen und Einrichtungen.


BA,DS,IOS,IR,WR 22.04.2009
BA,DS,IOS,IR,WR 08.04.2009