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BA,DS,IOS,IR,WR 22.04.2009 |
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Jusos bekräftigen Forderung nach Mindestlohn
Bei einer gemeinsamen Aktion mit den Jusos St. Wendel und dem AfA-Bundesvorsitzenden, MdB Ottmar Schreiner, bekräftigten die Kreis-Jusos erneut ihre Forderung nach einem Mindestlohn. Gerade im Hinblick auf die bevorstehende Europawahl sei es wichtig, so Juso-Kreisvorsitzende Ruth Keller, die Forderung nach einem europäischen Mindestlohn geben. In ganz Europa müsse es eine Untergrenze für Löhne geben. Dieser sollte bei anfangs 60% des jeweiligen nationalen Durchschnittslohn liegen. „Wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Lohn in Würde leben können!“, so Keller. Wichtig sei. Dass sich auch Deutschland nicht mehr länger einem Mindestlohn verschließe und die SPD-Forderung nach einem Mindestlohn von 7,50 Euro realisiert werden würde, so Vorstandsreferent Andreas Theis. In 20 von 27 EU Mitgliedsstaaten gibt es bereits einen gesetzlichen Mindestlohn, so Vorstandsmitglied Matthias Puhlmann. Löhne von 3,50 Euro die Stunde und weniger sind leider keine Seltenheit mehr. Der so genannte Niedriglohnsektor umfasst inzwischen 22 Prozent der Beschäftigten in Deutschland, so Puhlmann. Kreisvorsitzender Markus Ackermann betont, dass die Jusos europäische Mindestnormen bei den Sozial- und Arbeitsbedingungen wollen. Hierzu gehören ein dynamischer europäischer Mindestlohn, eine Höchstarbeitszeit von 40 Stunden pro Woche in ganz Europa und ein Mindestniveau bei Streikrecht und Mitbestimmung. Der SPD-Politiker Ottmar Schreiner dankte den Jusos für ihr Engagement und ermutigte sie, auch zukünftig für einen gesetzlichen Mindestlohn einzutreten.
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Die Kreis-Jusos bei einer Aktion für den Mindestlohn: Matthias Puhlmann, Andreas Theis, Markus Ackermann, der Bundestagsabgeordnete Ottmar Schreiner und Ruth Keller.
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BA,DS,IOS,IR,WR 06.05.2009 Nahe Zeitung, 21.04.2009
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