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DS,WR,BA,IOS,IR, 18.06.2008

Jusos fordern gute Arbeit und Ausbildung - Treffen mit Wirtschaftsminister Hendrik Hering

Für den Juso-Kreisverband sind gute Arbeit und Ausbildung wichtige Ziele der politischen Arbeit. Es sei daher selbstverständlich, so der Juso-Kreisvorsitzende Markus Ackermann, dass sich die Jusos im Kreis Birkenfeld mit dieser Thematik auseinandersetzen. Hintergrund ist eine bundesweit von den Jusos initiierte Kampagne zum Thema Arbeit und Ausbildung.Die Jusos fordern, dass Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter für die gleiche Tätigkeit den gleichen Lohn wie die Stammbelegschaft erhalten. Es kann nicht sein, dass die Arbeit von LeiharbeiterInnen weniger wert ist, so Markus Ackermann. Für den Juso-Verbandreferent Holger Noß muss ein allgemeinverbindlicher Mindestlohn von mindestens 7,50 € ebenfalls realisiert werden. Eine Forderung, die die Kreis-Jusos schon mehrfach erhoben haben. Juso-Vorstandsmitglied Katharina Kochenburger kritisierte, dass die Betreuungsmöglichkeiten von Kindern oft immer noch nicht ausreichen. Zudem gäbe es kaum familienfreundliche Arbeitsmodelle. Dadurch müßten vor allem Frauen bei der Geburt eines Kindes ihre Berufstätigkeit unterbrechen. Dabei verzichteten sie auf ihre finanzielle Unabhängigkeit und hätten später Nachteile beim Anspruch von Sozialleistungen (z.B. Rente). Positiv sei in diesem Zusammenhang aber die Arbeit der Landesregierung hervorzuheben, die hier versuche, diese Missstände zu beseitigen. Vorstandsmitglied Andreas Theis machte auch auf die Situation vieler Auszubildender aufmerksam. Hier sei es wichtig, dass jeder Auszubildende genügend verdient, um sein Leben ohne die Unterstützung der Eltern eigenständig zu gestalten! Die Kreis-Jusos nutzten ein Treffen mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering, um auf die Probleme aufmerksam zu machen. Hering betonte, dass die Landesregierung bereits viele dieser Probleme aufgegriffen hätte, um für eine Verbesserung der Situation zu sorgen. Es sei aber lobenswert, wenn die Jusos mit ihrer Kampagne versuchen, auch eigenständig zur Problemlösung beizutragen.

Wirtschaftsminister Hendrik Hering begrüßt die Aktion der Kreis-Jusos

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