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NZ, 23.02.2007
Nahe Zeitung,23.02.2007
Rechtsextremismus und Umwelt als Schwerpunkte
SPD freut sich über zehn neue Mitglieder unter 25 Jahren - Jungsozialisten fahren zum Bundesparteitag nach Hamburg
KEMPFELD. Die jüngste Sitzung des Juso-Kreisvorstands führte den SPD-Nachwuchs auf die Wildenburg. Als besonderen Gast konnte Kreisvorsitzender Markus Ackermann die stellvertretende Juso-Landesvorsitzende Isabel Grammes begrüßen. Die Jungpolitikerin stammt aus Gerach. Ihr Studium führte sie nach Mainz, wo sie bei den dortigen Jusos aktiv ist. Seit Herbst ist sie nun Mitglied im Juso-Landesvorstand.
Isabel Grammes informierte die Anwesenden über die aktuelle Arbeit des Landesvorstandes. Auch die Kreis-Jusos wollen die nächsten Wochen nutzen: Bereits für März ist ein Tagesseminar zur SPD- und zur Juso-Geschichte geplant sowie eine Veranstaltung zum neuen SPD-Grundsatzprogramm.
Höhepunkt der Juso-Aktivitäten in diesem Jahr soll der Besuch des Bundesparteitags in Hamburg sein, bei dem die SPD ihr "Hamburger Programm" verabschieden will.
Erfreut zeigte sich Juso-Vorsitzender Ackermann darüber, dass in den ersten Wochen des neuen Jahres bereits zehn neue Mitglieder unter 25 Jahren in den Reihen der SPD begrüßt werden konnten. Diese positive Entwicklung wollen die Jusos nutzen. Eine Arbeitsgruppe, die aus den Vorstandsmitgliedern Sandra Reichert, Katharina Kochenburger, Björn Symanzik und Florian Walg besteht, soll weitere Ideen zur Mitgliederwerbung entwickeln.
In ihrer Sitzung beschlossen die Jusos, in diesem Jahr Rechtsextremismus und Umweltpolitik zu ihren inhaltlichen Schwerpunktthemen zu machen. Bereits in den vergangenen Jahren hatte es mehrfach Veranstaltungen und Aktionen zu beiden Themen gegeben. Über die aktuellen Gefahren des Rechtsextremismus in Deutschland hielt Vorstandsmitglied Christian Knuth ein kurzes Einstiegsreferat. Mit Veranstaltungen wollen die Jusos noch stärker auf die "Gefahr von Rechts" aufmerksam machen. Eigens für das Thema Rechtsextremismus wird auch eine Arbeitsgruppe gegründet.
Erstes Thema im Bereich Umweltpolitik war der aktuelle Klimaschutzbericht, den Verbandsreferent Holger Noß vorstellte.
Auch die aktuelle Politik kam nicht zu kurz. So diskutierten die Kreis-Jusos, moderiert von Vorstandsmitglied Marco Loch, das Für und Wider des Tornado-Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan. Den Abschluss bildete, bei herrlichem, frühlingshaftem Wetter, ein gemeinsamer Spaziergang rund um die Wildenburg.

