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NZ, 20.01.2006

Nahe Zeitung, 20.01.2006
Ansprechpartner für Jugend
Junge SPD-Mitglieder bereiten Gründung von Arbeitsgemeinschaften vor


IDAR-OBERSTEIN. Junge Mitglieder in der SPD veranstalteten einen Info-Nachmittag, um die Gründung von Arbeitsgemeinschaften vorzubereiten. "Wir wollen für die Jugendlichen ein Ansprechpartner sein, der ihre Interessen in die Politik trägt", lautete die Devise des jungen Sozialdemokraten Daniel Marx. Zusammen mit dem Vorsitzenden des AWO-Jugendwerkes, Marco Loch, vertritt er eine Gruppe von jungen Sozialdemokraten, die am kommenden Samstag, 21. Januar, 16 Uhr, im Naturfreundehaus Alte Treibe einen Info-Nachmittag zur Gründung verschiedener the-menbezogener Juso-AGs ver-anstalten wollen.

"Durch das neu zu bildende Netzwerk der Gruppe von sozialdemokratisch orientierten jungen Menschen im SPD-Ortsverein kann schnell etwas bewegt werden", war sich der angehende Kaufmann sicher, der seit einem Jahr Mitglied im SPD-Stadtverband ist.

Marx betonte in diesem Zusammenhang, dass nicht nur junge SPD-Mitglieder, sondern alle jungen Menschen, die an konzeptioneller politischer Netzwerkarbeit in Idar-Oberstein interessiert sind, am kommenden Samstag willkommen sind mitzuarbeiten.

Entrüstung über Badmisere

Die meisten Jugendlichen wollen soweit jedoch noch gar nicht gehen, sich einer bestimmten politischen Gruppe anzuschließen: "Ich bin mir gar nicht sicher, was genau die Jusos eigentlich sind und möchte heute Abend erst mal einen Einblick in ihre Arbeit erhalten", erklärt beispielsweise der Auszubildende Sven Pfeffer. Die Jugendlichen wollen gerade bei ortsinternen Probleme, etwa das Fehlen von geeigneten Begegnungsplätzen, handeln. Entrüstung machte sich im vergangenen Jahr unter den Jugendlichen beim Thema Schwimmbad breit. Daniel Marx ist sich sicher: "Das Schwimmbad ist gerade für uns Jugendliche sehr wichtig. Da ist es nur richtig, dass wir uns dafür einsetzen, dass schnellstmöglich die im Stadtrat mehrheitlich erfolgten Beschlüsse zum Bau eines Kombibades am Standort Kammerwoog umgesetzt werden."

Die Jugendlichen möchten eine Vielzahl von städtischen Problemen in unterschiedlichen Arbeitsgruppen thematisieren und wünschen sich dass die Mitarbeit daran einen großen Zuspruch findet.

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