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BA 03.05.2005
Birkenfelder Anzeiger, 03.05.2005
Jugendbericht und Tourismus im Blickwinkel der Jusos
Das Kommunalpolitische Programm des Juso-Kreisverband Birkenfeld stand im Vordergrund der letzten Vorstandssitzung. Zum wiederholten Mal setzte man sich mit dem Jugendbericht des Landkreis auseinander. Hierzu hat es in der Vergangenheit auch Gespräche mit Landrat Axel Redmer und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Hans Jürgen Noss, MdL gegeben. Vorstandsmitglied Sandra Reichert stellte den Anwesenden noch einmal die wichtigsten Kernaussagen des Papiers vor. Dabei wurde ein besonderer Fokus auf die demographische Entwicklung gelegt. Sandra Reichert verwies in ihren Ausführungen, auf die bereits zu dem Thema durchgeführten Veranstaltungen
und Gespräche. Die demographische Entwicklung soll auch Thema der im Juli stattfindenden Juso-Kreiskonferenz sein. Hierbei wolle man die zu dem Thema existierenden Meinungen und Zahlen bündeln, um sich ein noch besseres Bild
verschaffen zu können.
Ein weiteres Thema der Vorstandssitzung war der Tourismus im Landkreis Birkenfeld. Hier sei in der Vergangenheit einiges geschehen, so Vorstandsmitglied Florian Walg. Es sei wichtig, auch weiterhin Projekte zu realisieren, die die Attraktivität der Region steigern können. Hierbei sei es auch wünschenswert, zusätzlich über ein „Jugendtourismuskonzept“ für die Region nachzudenken, um gerade jungen Menschen die Möglichkeiten, die der
Landkreis biete, näher zu bringen. Wichtig hierfür sei eine konsequente Zusammenarbeit innerhalb des Kreises. „Kirchturmdenken bringt uns bei dieser Sache nichts“, so die Juso-Vorsitzende Stefanie Brill. Eine Vernetzung der Freizeit- und Tourismuseinrichtungen sei daher ein notwendiger Schritt. „Diese Zusammenarbeit könnte eine BIR-Card beinhalten, mit der der ÖPNV, Museen, Sehenswürdigkeiten und Schwimmbäder genutzt werden können.“ Insbesondere der Flughafen Hahn und die damit verbundenen Möglichkeiten sollten berücksichtigt werden. Ziel sei es, die Region europaweit in zu
vermarkten. Hierfür müssten aber auch weitere Angebote für Interessierte geschaffen werden. Die Gespräche, die hierfür bereits stattfanden, seien folgerichtig und begrüßenswert.

