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NZ 01.03.2003
Nahe-Zeitung, 01.03.2003
Viel Beifall für Jugendbeirat
Jusos: Alle Belange der jungen Bürger sollen im Gremium Platz finden
VG HERRSTEIN. Zu ihrem ersten Treffen im neuen Jahr kamen die Jusos in der VG Herrstein zusammen. Als Gast konnte auch der Juso-Kreisvorsitzende Holger Noß begrüßt werden. Juso-AG-Vorsitzender Florian Walg zog für alle Anwesenden ein Resümee der im vergangenen Jahr geleisteten Arbeit.
Dabei hob er die gute Zusammenarbeit mit der SPD in der Verbandsgemeinde hervor. In seinen Ausführungen begrüßte Walg die Schaffung des Jugendbeirates in der Verbandsgemeinde Herrstein. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion wurden Stefanie Brill und als deren Vertreter Christopher Wahl in das neue Gremium gewählt. Es sei sehr erfreulich, so Walg, dass die Kommune sich für einen Beirat und nicht, wie vom Unions- Nachwuchs gefordert, für ein Jugendparlament ausgesprochen habe.
In Gesprächen mit Verbandsbürgermeister Klaus Beck, dem Fraktionsvorsitzenden Horst Elz und dem SPD-VAG-Vorsitzenden Uwe Weber hatten sich die Jusos für die Einführung eines Beirats stark gemacht. "Wichtig war uns, dass sich möglichst alle, die sich um die Belange der jungen Generation in der Verbandsgemeinde bemühen, auch in solch einem Gremium wiederfinden", unterstrich Florian Walg. "Wenn wir auf der einen Seite immer wieder das Ehrenamt herausstellen, müssen wir auch jene, die sich täglich ehrenamtlich um die Belange der Jugendlichen in der Verbandsgemeinde kümmern, berücksichtigen."
"Ein Jugendparlament hätte dabei nur ein kleines Spektrum von Interessen der Jugendlichen wiedergeben können", betonte die stellvertretende Vorsitzende Stefanie Brill. "Vorlage für die Juso- Konzeption des Jugendbeirates war der Kreisjugendring, wo Vertreter religiöser, sozialer, sportlicher und kultureller Verbände und Vereine, die im Jugendbereich tätig sind, vertreten sind", erläuterte Rebekka Mildenberger.

