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BA 15.12.1999
Birkenfelder Anzeiger 15.12.1999
Kreiskonferenz der Jusos
Alter und neuer Kreisvorsitzender der Jusos ist der 23jährige Holger Noß aus Birkenfeld. Der Student, der seit 1996 den Jugendverband anführt, konnte bei der Kreiskonferenz der SPD-Nachwuchsorganisation alle Stimmen auf sich vereinigen.
Neben Noß gehören Anne-Katrin Schramm, Diana Müller, Dr. Jörg Bruch, Karsten klein, Achim Rhein und Holger Müller dem Vorstand der jungen Sozialdemokraten an.
Im Bezirksausschuss wird der Kreis Birkenfeld künftig durch Anne-Katrin Schramm, im Landesausschuss durch Holger Müller vertreten sein.
In seinem Rechenschaftsbericht zog Noß eine positive Bilanz der bisherigen Arbeit, wobei er die Veranstaltung mit Finanz-Staatssekretär Dr. Heiner Flassbeck und das Treffen mit Bundeskanzler Gerhard Schröder sowie Ministerpräsident Kurt Beck hervorhob.
Die stellvertretenden Landesvorsitzenden David Gottschall und Michael Simon beschäftigten sich in ihren anschließenden Referaten mit der Landes- und Bundespolitik. Die beiden Jungpolitiker begrüßten übereinstimmend die deutliche Aufstockung der Bildungs- und Forschungsausgaben der Bundesregierung und das Regierungsprogramm zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Dieses 100.000-Job-Programm wirke sich auch in der Naheregion spürbar positiv aus. Zahlreiche Jugendliche konnten durch das Programm in Arbeit bzw. Ausbildung gebracht werden, ergänzte der stellvertretende Kreisvorsitzende Holger Müller die Ausführungen der beiden Referenten.
In mehreren Anträgen setzten sich die Jusos mit aktuellen Themen auseinander. So lehnt die Kreiskonferenz einmütig die geplante Millionensubventionierung für den Bau eines Ferienparks am Bostalsee durch die saarländische Landesregierung ab, da darin eine Gefährdung für die Arbeitsplätze im Hambachtal gesehen wird. Unverständlich sei diese Ankündigung der saarländischen Regierung insbesondere angesichts der guten Zusammenarbeit mit Rheinland-Pfalz in der Vergangenheit. Nach Auffassung der Jusos kann es nicht sein, dass Steuergelder eingesetzt werden, um Arbeitsplätze in der Region zu vernichten.

